Hallo, ich heiße Maya und bin eine Labihündin, die aus einem schrecklichen Lager in Ungarn gerettet wurde.
Als ich zu meiner Familie hier in Deutschland kam, wusste ich nicht, was auf mich zukam. Wieder Schreckliches? Vor lauter Angst, biss ich nur um mich, denn gute Menschen kannte ich nicht.
Mittlerweile liebe ich meine Menscheneltern, aber Fremden stehe ich immer noch skeptisch gegenüber.
Meine Menscheneltern wissen ja nicht, was ich in meinen 2 1/4 Lebensjahren alles erlebt habe und das ist auch gut so, aber sie ahnen es und stehen mir immer zur Seite. Gestern z.B. hörte ich einen schussähnlichen Knall bei einem Spaziergang mit meinem Menschenpapa, ich war kaum noch zu halten vor lauter Angst. Aber mein Menschenpapa reagierte sofort und tröstete mich, ob er ahnte, warum ich solche Angst hatte?
Wir Hunde sind nicht böse, wir sind das, was Menschen aus uns machen. Meine Erlebnisse und Erfahrungen haben das aus mir gemacht, was ich jetzt bin.
Jetzt lerne ich, dass es auch gute Menschen gibt, vielleicht vergesse ich eines Tages alles Böse, aber es sitzt noch sehr tief.
Übrigens sind meine Menscheneltern Rentner, also sind auch Rentner nicht alle "komisch".

Liebe wuffs von mir und meinem Stiefbruder Illo.
Mayas und Illos Homepage