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Alt 12.01.2008, 01:03
Eddy Eddy ist offline
Junghund
 
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Eddy befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Lächeln AW: Es soll gut überlegt sein

Zitat:
Zitat von -anna- Beitrag anzeigen
oh ha da kenn ich aber ganz andere Goldis ---> !!

Aber das mit dem Herdenschutzhund sehe ich etwas anders. Ich habe schon einiges an Erfahrung mit einem Kangal gesammelt (Türkischer Herdenschutzhund) der war auch nicht ohne. Man kann diese rießen Knuffis nirgendwo mithinnehmen weil ihre tollen ursprüngliche Eigenschaften nämlich das Schützen und Verteidigen nunmal überall mit ihnen durchgeht.. Dort Gassi gehen wo andere auch Gassi gehen ist auch unmöglich weil dieser Hund 500m in Richtung Nord-Ost da nicht sein darf, ist ja mein Territorium hier also muss ich ihn jetzt sofort vertreiben und zur Not reiß ich ihn in Stücke und wenn mein Frauch mich aufhalten will dann dreh ich mich vor lauter Aufregung gleich mal um und beiss ihr in den Oberschenkel... Mir sind also diese lieblichen "Macken" dieser eigtl wundervollen Rassen bekannt.

Wenn ein Ersthundebesitzer sich so einen Hund anschafft und ihn richtig und artgerecht fordert, was er ja deiner Meinung nach tun sollte, dann wird das Problemchen zu einem unlösbaren und gefährlichen Problem oder aber es wird kein Hündliches Problem mehr. Soll heißen will ich einen Herdenschutzhund artgerecht fordern müsste ich ihm einige 1000hektar Land zu Verfügung stellen mit einer großen Schafsherde drauf. Nicht zu vergessen dei wilden Wlfe vor denen er die Schäfchen dann beschützen muss. Ist also 1. eine schlechte Idee da falls man sowas nur 1 mal die Woche irgendw betreiben KÖNNTE, der Hund einem hohl drehen würde auch im Alltag noch mehr Herdenschutzhund wär, und 2. in Deutschland so oder so nicht machbar.

Diese Hunde gehören definitiv nicht in Anfängerhände!!!! Und auch wenn ein Nichtmehr-Anfänger sich so einen Hund zu legen will (was hier rein von der Haltung und dem Auslauf eh schon schwierig ist) dann sollte dieser Jemand sich ganz genau überlegen was er dem Hund den bieten kann und wie er ihn erziehen will. Denn als möchtegern Dominanzmännchen und die "Ich bin das Alphatier" Methode, funktioniert hier nicht.


Aufgaben braucht jeder Hund. Unterschiedliche zwar und mancher mehr und mancher weniger aber es gibt KEINEN Hund den ich in ein Körbchen setzen kann und sich mit sich selsbt beschäftigt und auch noch glücklich ist. Klar ist Border ein Unterschied zu einem Neufundländer (meistens^^) aber jedem Hund, jeder Rasse muss etwas geboten werden.
Na so meinte ich das auch nicht, sorry wenn es so rüberkam.
Das jeder Hund eine Beschäftigung braucht ist auch klar.
Ein Beispiel was ich meinte: unser Nachbar, keine Ahnung von Hunden zieht los und holt sich ein Border Collie. Wo der noch Welpe war, war alles in Ordnung, doch später als er älter wurde fing er an die Kinder zu hüten. Zwickte sie in die Wade u.s.w. am Ende wurde der Hund abgegeben weil man sich überfordert fühlte. Das der Hund keinerlei Beschäftigung hatte sei noch erwähnt. Ich sagte zu denen oft das sie doch mal mit Hundesport anfangen sollten (weil so ein Border beschäftigt werden möchte und das nunmal mehr als ein Goldie). Jetzt lebt er in eine Familie auch mit Kinder doch er wird gefordert mit Agillity und jetzt ist er sehr ausgeglichen und hat das Waden zwicken abgelegt. Deshalb meine Rede das man sich genau über die Bedürfnisse eines Hundes vorher informieren sollte.
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